Das Integrative Pflegekonzept® IPK

Wozu ein neues Pflegekonzept?

Image Das Integrative Pflegekonzept® (IPK) von Maria Riedl stellt zweifellos einen vielseitigen und erfolgreichen Ansatz in der Betreuung von alten Menschen dar. Das IPK zeichnet sich durch die eindeutige Betonung und Förderung des Selbsthilfepotentials alter Menschen auf Grundlage seiner Biografie aus. Das Konzept ist anwendbar unabhängig wo alte Menschen leben: zu Hause, im Krankenhaus oder in Altenpflegeeinrichtungen.

Image Der Name "Integratives Pflegekonzept" wurde mir von Prof. Dr.mult. H. Petzold empfohlen.
Integrativ bedeutet mehr als "ganzheitlich", der Begriff enthält die Tätigkeit "ganz machen", "zum Ganzen vereinen".

Ich ließ den Namen 2005 als internationale Marke schützen, um Verwässerungen des Konzepts und der enthaltenen Theorie zu vermeiden.

Hermeneutische Spirale

Image Das Logo ist abgeleitet aus der Hermeneutischen Spirale, dem Symbol für den Kreislauf des Erkenntnisgewinns: Wahrnehmen, Erfassen, Verstehen, Erklären, ...
Sinn und Bedeutung entstehen in der Gesprächsgemeinschaft, der Erzählgemeinschaft und der Interpretationsgemeinschaft sowie aus dem gemeinsamen Tun. Die wissenschaftliche Erarbeitung eines Konzepts verlangt die mehrperspektivische Sichtweise und damit den ständigen Dialog mit anderen Pflegepraktikern. (Petzold 2003, S.144,162)

Die Ergebnisse von den Praktikumsstationen werden laufend in die Aktualisierung des Konzeptes eingearbeitet.

Die Ziele des Integrativen Pflegekonzepts:

  • Alte Menschen verstehen lernen Image
  • Hilfen zur Anpassung geben
  • Ein altersgerechtes Daheim im Heim schaffen
  • Die Würde des Menschen erhalten
  • Den verbrauchten Körper trainieren
  • Das veränderte Gedächtnis nützen
  • Die Weisheit des Alters anerkennen und nicht korrigieren
  • Familienangehörige und Freunde begleiten
  • Den Menschen als den, der er immer war, integrieren
  • Die Gegenwart und Zukunft an der Vergangenheit des alten Menschen orientieren
  • Pflegerische Möglichkeiten bei Erkrankungen des Alters einsetzen
  • Durch Verbindung anerkannter Konzepte eine zeitgemäße Begleitung und Pflege ermöglichen
  • Die pflegerischen Interventionen nachvollziehbar durch die IPK-Diagnostik dokumentieren lernen