Das IPK im Radiokolleg

Am 3. Feber suchte mich ORF-Redakteur Nikolaus Scholz abends für ein Interview auf. Aus einer halben Stunde Interview wurde eine ganze, und heute konnte ich den ersten Teil des „Radiokolleg - Pflege in Österreich“ von Ö1 hören: Radiokolleg vom 26.02.2018 (40,6 MB).

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Grüße auch an meine Freunde in den Häusern der Generationen Götzis, die mit ihrer ausgezeichneten Arbeit vorgestellt werden.

Späte Akzeptanz

Wie Interessierte aus meinen Publikationen entnehmen können, bemühe ich mich seit 1984 um einen Beitrag zur Veränderung der Altenpflege leisten zu können. Eigentlich darum, dass alte Menschen, wo immer sie leben verstanden werden und ihre psychischen Bedürfnisse gestillt werden. Das heißt, alte Menschen brauchen nicht nur die Gewährleistung der guten medizinischen Versorgung, sondern auch den besonders sensiblen ganzheitlichen Zugang aller Begleiter.

So fing ich 1984 an, neue Wege zu gehen. Im Nachhinein muss ich erkennen, die 80-er Jahre waren zu früh für meine Ideen. Sie waren für die Gruppe der Pflegenden zu revolutionär. Trotzdem wollte ich alle Chancen ausschöpfen, damit Menschen im Krankenhaus ausreichend aktiv gehalten werden, um nach Hause entlassen werden zu können. Dazu muss die Autonomie sehr sorgfältig überdacht werden und die pflegerischen Interventionen genauestens analysiert sein.

Die ersten Erfolge stellten sich ein, indem Menschen, die nach St. Veit kommen, um auf einen Pflegeplatz zu wa…

Weitere neue IPK-Anwender

AM 8.-9. Juni wurde die vierte Kursreihe in St.Johann im Pongau abgeschlossen. Insgesamt konnten 16 Zeugnisse überreicht werden.

Die Absolventen kommen aus dem SH St. Johann im Pongau, aus Brixen in Südtirol, aus dem Sozialzentrum Pillerseetal in Fieberbrunn, aus dem Marienheimheim in Spittal an der Drau in Kärnten und aus dem Krankenhaus Schwarzach von der Int. Abteilung Männer. Unsere 13 Absolventen mit Praxisanwenderqualifikation konnten die Ausbildung mit einem Notendurchschnitt von 1,3 abschließen.
Image Seit 2017 ist die High-Level Qualifikation für Praxisanwender möglich und für Lehrer verpflichtend. Die Anforderung ist, ein vollständiges Fallbeispiel mit kompletter IPK-PD zu erstellen.

Unsere drei Absolventen mit High-Level Qualifikation: Notenduchschnitt 1.0
- Marienheim Spittal an der Drau: Heidi Wilscher, High-Level 1
- Krankenhaus Schwarzach Interne Abteilung: Marc Brandstätter, High-Level 2
- Gerontopsychiatrische Abteilung St. Veit: Claudia Schwab, High-Level 2
Die Absolventen mit High-Level Quali…

Alltagsmanager im Hausgemeinschafts-Konzept

Seit 2012 gibt es im Bundesland Salzburg konkrete Bestrebungen, Seniorenheime in Hausgemeinschaften umzustrukturieren. Hausgemeinschaften sind kleine, überschaubare Wohnstrukturen für (pflegebedürftige) ältere Menschen (Prucher, 2013). Der Grundgedanke ist einfach: Damit die pflegebedürftigen Senioren eines Ortes individueller und aktivierender als in Seniorenheimen leben können, werden sie in kleine Wohngruppen von 8 - 12 Personen zusammengeführt. In jeder Hausgemeinschaft spielt sich das Leben vor allem im Gemeinschaftsraum ab, der wie eine Wohnküche gestaltet ist.

Eine neue Berufsgruppe, die AlltagsmanagerIn (AM), wurde kreiert und ausgebildet. Seit Beginn an darf ich als Lehrgangsleitung gemeinsam mit mehreren Referenten die Gruppen bis zum Abschluss der Ausbildung führen. Am BFI in Salzburg wurde im Mai 2017 der vierte Lehrgang für Alltagsmanager für das Bundesland Salzburg abgeschlossen. „Die AlltagsmanagerInnen sind der Mittelpunkt der Hausgemeinschaft und übernehmen neben hauswirtschaftlichen Tätigk…

Diplomierte Mentaltrainerin

Die Fähigkeit, mich mental selber stärken zu können, hatte mir bisher gefehlt. Als ich mir 2015 am Kreuzfahrtschiff den Oberarm brach und zwei Tage mit fast unerträglichen Schmerzen ausharren musste, stellte ich an mir fest, dass ich mental relativ schwach bin. Im Krankenhaus angekommen, hatte ich 12 Tage Zeit zu recherchieren, was könnte helfen?

Ich entdeckte die Ausbildung zur Diplomierten Mentaltrainerin an der Vitalakademie in Salzburg. Noch im Krankenhaus liegend, meldete ich mich an. Sofort nach Wiederherstellung meiner Beweglichkeit begann die Ausbildung. Mit 128 Theorie - Unterrichtsstunden, 193 nachgewiesenen Praktikumsstunden, einigen Wissenstests und der Erstellung der mit ausgezeichnet bewerteten Diplomarbeit wurde mir heute, am 10. Juli 2016 das Diplom überreicht.

Eigentlich wollte ich die Ausbildung für meine mentale Stärke machen. Jedoch wurde mir nach den ersten Unterrichtstagen klar, ich kann die Inhalte auch für mein IPK, für die Fortbildungen mit Pflegepersonen und für alle mir wichti…