Tagung der EURAC Bozen

Die Einladung der EURAC Bozen, der Europäischen Akademie Bozen, als Referentin zur zweitägigen internationalen Tagung „Gemeinsam Demenz begegnen“ brachte mich ins Grübeln (soll ich - soll ich nicht?). Doch, ich habe etwas darüber zu sagen!

Nach der Anreise mit Zug checkten wir im Hotel Greif am zentralen Waltherplatz ein, das die Veranstalter für uns buchten. Am Freitag, 24.10.2014., nachmittag begannen die Kurzreferate. Zu Fuß 15 Minuten, in der Viale Druso 1 gleich nach der Etsch, wir brauchen kein Taxi!

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Von den ReferentInnen kamen 3 aus Österreich, 3 aus Deutschland, 2 aus der Schweiz und 17 aus Italien. Bekannte? Thomas Klie aus Freiburg, vor einigen Jahren hatten wir beide auf einem Psychiaterkongress „Schutz oder Freiheitsentzug“ in Salzburg referiert. Unter den Zuhörern zwei Heimleiterinnen aus Neumarkt, wo vor einem Jahr eine IPK-Kursreihe stattfand. Der erste Tag endete mit einer Diskussion erst nach 20:00 Uhr.

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Der Samstag begann nach der Begrüßung um 8:30 mit der „Perspektive sorgender Gemeinschaften“ von Thomas Klie. In Folge mein Kurzreferat „Identitätssteigernde Begleitung“. Mein Mann nachher: „Du hast toll gesprochen, merkwürdig war nur, als ich Kopfhörer aufsetzte, der Italienisch-Live-Dolmetscher hat fast doppelt so schnell gesprochen.“ -

Interessant war auch das Referat der beiden Bregenzerinnen über die „Erfahrungen mit der demenzfreundlichen Gemeinde“, die auch Kunstaktionen wie Theater, Musik oder Malerei zugunsten der dementen Mitbürger einbezieht. In der Pause gab es viele Gespräche mit den Praktikerinnen der Pflege. Nach zwei weiteren Referaten und einem Runden Tisch war die Tagung um 13:30 aus - Zeit für Mittagessen und Stadtbummel.

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Nachtrag (Nov. 2014): Hat sich der Aufwand gelohnt? Ein paar Wochen später kommen Anfragen aus Brixen. Das KH und die fünf Seniorenheime wollen Schulungen über Pflege bei Demenz. Termine für 2015 werden vereinbart.